Fahrradhelme

» Auswahl

Kauf eines Fahrradhelms


Beim Kauf des richtigen Fahrradhelmes ist es wichtig, einige Grundregeln zu beachten. Diese Grundregeln beim Kauf von Fahrradhelmen haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Diese sind die folgenden:

1. Der Fahrradhelm muss passen.


Der richtige Fahrradhelm muss passen. Eine Anprobe ist natürlich die beste Möglichkeit, dies herauszufinden. Soweit Sie Ihren Fahrradhelm im Internet bestellen, ist dies natürlich nicht möglich. Daher sollten Sie vorher genau messen. Wie auch immer Sie vorgehen: Nicht immer wird der Fahrradhelm zu 100% zur Form Ihres Kopfes passen. Dort helfen zusätzlich Polster, sog. "Pads". Zusätzliche Polster erübrigen sich, wenn der Fahrradhelm mit einem Anpasssystem ausgestattet ist, zum Beispiel mit einem verstellbaren Kopfring im Inneren. Aber Achtung: Genauso wie die "Pads" sind derartige Systeme nur für die Feinkorrektur gedacht - keinesfalls sollte dies Eltern zum Kauf eines Kinder-Fahrradhelms auf "Zuwachs" animieren. Ist nämlich der freie Raum zwischen Kopf und Helm zu groß, kann dieser im Ernstfall schnell verrutschen - seine Schutzwirkung ist in Frage gestellt. Wählen Sie also einen Fahrradhelm, der zur gegenwärtigen Kopfgröße Ihres Kindes passt - und kaufen Sie ihm bei weiterem Wachstum den nächstgrößeren. Sparen sie nicht am falschen Ende!

2. Der Helm muss Stirn, Schläfen und Hinterkopf abdecken.


Nicht jeder Fahrradhelm passt auf jeden Kopf: Ein Fahrradhelm kann nur dann zuverlässig schützen, wenn er optimal auf seinen Träger abgestimmt ist. Er passt dann, wenn er dem Kopfumfang des Benutzers entspricht und waagerecht auf dem Kopf sitzt. Die Riemen sollten ein Dreieck um die Ohren bilden ohne diese zu berühren. Der Verschluss muss ohne Mühe schließen, aber trotzdem derart nah am Kinn anliegen, dass nicht mehr als ein Finger unter den Riemen passt. Auf keinen Fall darf sich der Fahrradhelm bei geschlossenem Kinnband vorne über den Kopf ziehen lassen, da er in diesem Fall auch bei einem Sturz ineffektiv wäre.

3. Der Fahrradhelm sollte ein anerkanntes Prüfzeichen haben


Anerkannte Prüfzeichen bestätigen, dass der Fahrradhelm auf den Ernstfall getestet und für gut befunden worden ist. Vorgaben ergeben sich insoweit aus der DIN-Norm EN 1078. Diese bezeugt, dass der Fahrradhelm eine Baumusterprüfung bestanden hat. Dann trägt er das Prüfzeichen "CE". Vorher wird beispielsweise untersucht, ob der Fahrradhelm die gefährdeten Partien des Kopfes ausreichend schützt, ob er rutschfest sitzt und ob sein Kinnriemen den Anforderungen genügt. Sogar einem Aufschlagversuch auf einen stählernen Amboss aus einem Meter Höhe muss er standgehalten haben. Sind Fahrradhelme darüber hinaus mit einem Prüfzeichen der TÜV Product Service gekennzeichnet bedeutet das: Ihr Hersteller hat nicht nur die Vorgaben der DIN EN 1078 mit Baumustern geschafft, sondern lässt auch die Qualität seiner Produktion vom TÜV überwachen. Klar, dass dies ein weiteres Sicherheitsplus ist.

Gehen Sie auf "Nummer sicher" - Achten Sie beim Fahrradhelm-Kauf auf ein anerkanntes Prüfzeichen!

4. Der Fahrradhelm muss gefallen.


Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen spielt auch die Helm-Optik eine große Rolle. Die sorgfältigste Auswahl eines Fahrradhelms ist vergeblich, wenn dieser nicht gefällt. Fragen Sie Ihr Kind daher vor dem Kauf, ob ihm der Fahrradhelm gefällt und kaufen Sie ihm - falls nicht andere Aspekte, wie etwa die Sicherheit anderes gebietet - den Wunschhelm. Es ist immer noch besser, wenn Kinder und Jugendliche das zweitbeste Modell der Fahrradhelme tragen, als wenn der beste Fahrradhelm ungenutzt herumliegt oder außerhalb der Sichtweite der Eltern abgesetzt wird!