Fahrradhelme

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Fahrradhelm im Dunkeln

 

Beim Radfahren in der Dämmerung oder bei Dunkelheit sollte der Fahrradfahrer seine eigene Sicherheit in den Vordergrund stellen. Nur wenn er von den anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen wird, können sie ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen. Radfahrer sollten sich einen Grundsatz zu eigen machen: Sehen und gesehen werden! Das ist das A und O, womit sie ihre eigene Sicherheit erhöhen können.

 

Nicht nur die ausreichende Beleuchtung am Fahrrad selbst ist dafür verantwortlich, auch mit einem guten Fahrradhelm kann die eigene Sicherheit noch erhöht werden. Im Straßenverkehr nimmt der Mensch nicht nur über das Ohr alle Informationen auf, sondern hauptsächlich über das Auge, damit erfasst er 90 Prozent der Geschehnisse des Verkehrs.

 

Gute Erkennbarkeit bei Radfahrern

 

Neben der Beleuchtung des Fahrrads sollte genauso Kleidung gewählt werden, die retroreflektierend ist. Zusätzliche Sicherheit kann noch mit einem Fahrradhelm gewährleistet werden, der mit einer Rückleuchte ausgestattet ist. So wird der Fahrradfahrer unter anderem sogar auf dem Radweg gut gesehen, selbst wenn er hinter parkenden Autos fährt, die in einer Reihe abgestellt sind.

 

Des Weiteren weisen runde Speichenclips gute Wirkungen für die Sichtbarkeit des Radfahrers auf. Werden die Speichenclips vom Scheinwerfer angestrahlt, so strahlen sie das Licht zurück. Dabei ist es vollkommen egal, von welcher Seite das Scheinwerferlicht auf diese Clips trifft. Auch wenn es von vorne kommt, strahlt es zurück. Eine weitere Möglichkeit, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen, sind die schon seit langem bekannten sich drehenden Kreise. Damit sehen Autofahrer schon von weitem, dass sich Radfahrer auf dem Radweg oder auf der Straße befinden.

 

Einige Beispiele für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

 

Ist der Radfahrer oder genauso der Fußgänger mit dunkler Kleidung bei Dunkelheit unterwegs, so wird er vom Autofahrer erst sehr spät wahrgenommen. Erst wenn sich der Autofahrer nur noch 25 bis 30 Meter entfernt von der Person befindet, sieht er diese und dann ist es oftmals zu spät und der Unfall ist vorprogrammiert. Selbst wenn der Autofahrer nur mit 50 Kilometern pro Stunde unterwegs ist, benötigt er einen Anhalteweg von 40 Metern, so dass er nicht mehr rechtzeitig auf die Bremse treten kann.

 

Wird hingegen von Radfahrern oder Fußgängern Kleidung mit Kontrasten getragen, so erhöhen sie damit ihre eigene Sicherheit und Unfälle können vermieden werden. Sie werden dann bereits auf Entfernungen von 40 bis 50 Metern von den anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen, die dann noch frühzeitig reagieren können.

 

Ist der Radfahrer hingegen mit einem Fahrrad unterwegs, das mit gut funktionierenden Reflektoren ausgestattet ist und trägt dazu noch reflektierende Kleidung, so wird er bereits 130 bis 160 Meter vorher gesehen. Ebenfalls sollte der Fahrradhelm über Reflektoren verfügen, um die Sichtbarkeit für die anderen Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.