Fahrradhelme

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Fahrradhelme Testberichte


Viele Menschen orientieren sich beim Kauf von Fahrradhelme an einem Testbericht, etwa den Ergebnissen der Tests von Stiftung Warentest oder dem ADAC. Auf dieser Seite informieren wir Sie über die jeweils aktuellen Testberichte zum Thema Fahrradhelm bzw. stellen Ihnen die aus uns besten Fahrradhelme vor.

Testberichte


Folgende Testberichte zum Thema Fahrradhelme empfehlen wir zur Lektüre:

Fahrradhelme für Erwachsene: Test des ADAC – Das ein hochwertiger Fahrradhelm nicht unbedingt viel Geld kosten muss beweist ein aktueller Test des ADAC. Überhaupt konnten im Test fast alle der zehn überprüften Helme überzeugen. Lediglich ein Modell gefiel den Testern weniger gut. Hier können Sie den Testbericht lesen.

 

Fahrradhelme für Kinder (Kinderfahrradhelm): Test des ADAC – Für Kinder ist ein Fahrradhelm besonders wichtig. Der ADAC testete 2010 10 Fahrradhelme für Kinder. Hier können Sie den Testbericht lesen.

 

Fahrradhelme allgemein: Test von Stiftung Warentest – Hier ein sehr umfassender Test von Stiftung Warentest, allerdings älter (aus 2008). Hier können Sie den Testbericht lesen.

 

 


Empfohlene Fahrradhelme


Als Quintessenz aus den uns vorliegenden Tests können wir Ihnen die folgenden Fahrradhelme empfehlen:

 

[noch in Arbeit!]

 

 

 

Wie der ADAC sie bewertet

 

Die Fahrradhelme werden immer wieder Tests von unabhängigen Verbraucherzentralen unterzogen, so dass sich interessierte Fahrradfahrer hier informieren können. Auch der größte Automobilclub in Deutschland, der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V., kurz unter ADAC oder im Volksmund als Gelbe Engel bekannt, stellt die Helme auf den Prüfstand. Ein guter Schutz für den Kopf muss nicht unweigerlich mit hohen Kosten verbunden sein, das hat genauso der Test von ADAC bewiesen, denn schon ab 20 Euro werden sichere Fahrradhelme im Handel angeboten. Natürlich könnten noch einige Details bei den Helmen verbessert werden, wie zum Beispiel, dass die Radfahrer im Dunkeln besser erkannt werden oder die Helme besser zu handhaben sind. Die Experten des Automobilclubs raten den interessierten Käufern dazu, dass sie die Fahrradhelme am besten im Fachhandel erst einmal anprobieren, damit sie den Tragekomfort selbst beurteilen können.

 

Kriterien bei der Auswahl der Helme

 

Bei der Auswahl berücksichtigte der ADAC explizit Fahrradhelme aus den Verbrauchermärkten, den Warenhäusern und selbstverständlich aus dem Fahrradfachhandel. Beim Test wurden die Modelle ausgewählt, die in der ersten Hälfte des Monats März 2009 verfügbar waren. Des Weiteren wurden nur Helme dem Test unterzogen, die mit DIN EN 1078 gekennzeichnet waren. Sind im Sortiment der Hersteller verschiedene Modelle bzw. Ausführungen vorhanden, dann wird lediglich den neuen oder bis dato noch nicht getesteten Varianten der Vorzug gegeben.

 

Die Durchführung des Tests

 

In Anlehnung an die DIN EN 1078 zum Unfallschutz wurde der Test durchgeführt, für weitere Kriterien wurden erfahrene Warentester herangezogen, die die Helme objektiv bewerteten. Insgesamt wurden bei jedem für den Test ausgewählten Fahrradhelm acht Schlagprüfungen durchgeführt, wobei im Prüfkopf die höchste resultierende Beschleunigung festgehalten wurde. Aus allen acht Schlagprüfungen wurde dann der Höchstwert der Beschleunigung ermittelt. Die Note 4,6 wurde entsprechend der DIN EN 1078 dem zugelassenen Maximalwert von 250 Gramm und die Bestnote mit 0,6 wurde bei der Höchstbeschleunigung von kleiner oder gleich 130 Gramm zugeordnet. Nach der gleichen Norm wurde der Abstreiftest mit der Note fünf für das Nichtbestehen und mit 1,0 für das Bestehen bewertet.

 

Mit den gleichen Noten und der Norm wurde das Kinnband auf seine Festigkeit hin überprüft. Sofern es zu Beschädigungen beim Überprüfen gekommen ist, wurde der entstandene Schaden bewertet. Eine individuelle Beurteilung wurde von zwei Testern in Bezug auf die Erkennbarkeit bei Tages- und Nachtlicht durchgeführt. Hierfür wurden das reflektierende Streulicht für die nächtliche Sichtbarkeit von hinten und von der Seite sowie die Reflektorengröße und Haltbarkeit überprüft. Teilnehmer des Tests beurteilten den Komfort und die Handhabung, wie die Trageeigenschaften und wie sich der Fahrradhelm an den Kopf anpasste. Noch einige andere Kriterien kamen beim Test zum Tragen, die hier nicht alle aufgezählt werden können, da das den Rahmen sprengen würde. Insgesamt wurden vom ADAC zehn Fahrradhelme näher untersucht und die Ergebnisse sollen an dieser Stelle noch einmal kurz vorgestellt werden.

 

Die Ergebnisse des Tests für Fahrradhelme

 

Von den zehn getesteten Fahrradhelmen erhielten neun vom ADAC als Gesamturteil ein Gut, lediglich ein Modell wurde mit Befriedigend bewertet. Bei der Sicherheit und Handhabung konnten insgesamt vier Fahrradhelme mit Gut abschneiden. Ein Modell erhielt sogar beim Punkt der Sicherheit ein Sehr Gut und in der Handhabung ein Gut. Fünf Modelle erhielten für die Sicherheit ein Gut und in der Handhabung lediglich ein Befriedigend.

 

Die Bewertungen der einzelnen Modelle

 

Der Abus „Lane-U“ wurde in der Gesamtbewertung für die Sicherheit mit 65 Prozent mit der Note 2,1 bewertet. Mit einer 25-prozentigen Schlagprüfung konnte der Helm allerdings nur die Note 3,4 erhalten. Jedoch konnte er jeweils mit 15 Prozent beim Abstreiftest und der Festigkeit des Kinnbandes punkten, die mit 1,0 bewertet wurden. Im Schutzbereich jedoch erreichter er nur 7,5 Prozent und die Note 2,0 und bei den Reflektoren nur noch 2,5 Prozent und wurde mit 3,0 bewertet. Bei der gesamten Handhabung schnitt der Abus „Lane-U“ mit 35 Prozent und der Note 2,4 ab. Für das Gewicht und die Verarbeitung wurde der Helm mit der Note 2,1 und mit 2,5 bzw. 7,5 Prozent bewertet. Die Einstellbarkeit, Trageeigenschaften und Belüftung / Insektenschutz erhielten 7,5 Prozent und die Noten 2,0, 2,5 und 3,1. Mit 2,5 Prozent und der Note 2,3 wurde die Gebrauchsanleitung bewertet. Im Gesamturteil erhielt der Helm die Note Gut. Die besonderen Stärken liegen im Abstreiftest, der Festigkeit der Trageeinrichtung, dem gesicherten Stoffpolster unter dem Verschluss, so dass kein Verrutschen möglich ist, und dem geringen Gewicht. Die Schwächen sind im Insektenschutz zu finden, da nur der mittlere Stirnbereich gegen große Insekten geschützt ist und der Helm in der Stoßdämpfungsprüfung höhere Werte aufwies.

 

Mit der Note 2,2 und 65 Prozent wurde der Alpina „SPICE L.E.“ in der Sicherheit bewertet. Bei der Schlagprüfung schnitt der Helm mit nur 25 Prozent und der Note 3,1 ab. Hingegen bei der Festigkeit des Kinnbandes und des Abstreiftestes erreichte der Fahrradhelm jeweils 15 Prozent und die Note 1,0. Lediglich 7,5 Prozent und die Note 3,0 gab es für den Schutzbereich und 2,5 Prozent und die Note 4,0 für die Reflektoren. Die Handhabung wurde mit 35 Prozent und der Note 2,5 bewertet. Das Gewicht, die Trageeigenschaften und der Punkt Belüftung / Insektenschutz wurden mit der Note 2,5 und 2,5 bzw. 7,5 Prozent bewertet. Die Einstellbarkeit und Verarbeitung erreichten 7,5 Prozent und die Note 2,8 bzw. 2,0, wohingegen die Gebrauchsanleitung lediglich die Note 3,0 und 2,5 Prozent erhielt. Im Gesamturteil wurde der Helm mit Gut vom ADAC bewertet. Die Stärken sind eindeutig im Abstreiftest, der Festigkeit der Trageeinrichtung und dem Gurtende mit kurzem Polsterschlauch mit Klettverschluss zu sehen. Als Schwächen sind der kleine Reflektor am hinteren Drehknopf der Helmschale, der geringe Insektenschutz und fehlende Bilder in der Gebrauchsanleitung zu sehen.

 

Der BELL „CITI“ schnitt beim ADAC Test bei der Sicherheit mit 65 Prozent und der Gesamtnote 1,8 ab. Bei der Handhabung konnte er mit 35 Prozent und der Note 2,9 überzeugen. Der Automobilclub vergab als Gesamttestnote für diesen Fahrradhelm 2,2 und somit konnte der Helm mit einem Gut abschneiden. Beim Casco „Daimor Road“ wurde für die 65-prozentige Sicherheit die Note 1,5 vergeben und somit ist dieser Fahrradhelm in dieser Kategorie der Testsieger, der ein Sehr Gut erhielt. Bei der Handhabung mit 35 Prozent konnte der Helm noch mit der Note 2,4 punkten. Als Gesamtergebnis wurde der Casco „Daimor Road“ mit 1,8 und somit mit einem Gut bewertet. Der Giro „RIFT“ schnitt bei 65 Prozent mit der Note 1,8 bei der Sicherheit ab. Bei der Handhabung erreichte der Helm mit 35 Prozent die Note 2,7 und in der Gesamtbewertung erhielt er ein Gut mit der Testnote 2,1. Die 65-prozentige Sicherheit wurde beim KED „ZENITH“ mit der Note 1,7 und bei der Handhabung mit 35 Prozent mit der Note 2,7 bewertet. Insgesamt schnitt der Helm mit einem Gut und einer Testnote von 2,1 ab.

 

Beim Lazer „O2 RD“ beurteilte der ADAC die Sicherheit mit 65 Prozent mit der Note 1,9 und bei der Handhabung bei 35 Prozent mit der Note 2,3. Auch dieser Fahrradhelm wurde mit Gut bewertet und einer Gesamtnote von 2,0. Der Prophete 0903 FM170/2812“ erhielt bei der 65-prozentigen Sicherheit  die Note 1,7 und für die 35-prozentige Handhabung lediglich die Note 3,1. Trotz allem konnte der Helm noch mit einem Gut und einer Gesamtnote 2,2 den Test bestehen. Beim uvex „xenova“ wurde die Sicherheit mit 65 Prozent mit der Note 2,0 und bei der Handhabung mit 35 Prozent mit 2,3 bewertet. Der Fahrradhelm erhielt als Gesamturteil beim Test ein Gut und die Note 2,1. Als letzter der zehn getesteten Fahrradhelme ist noch der Scott „Karma“ zu nennen, der vom ADAC lediglich ein Befriedigend im Gesamturteil erhielt. Bei der Sicherheit mit 65 Prozent erreichte der Helm die Note 2,4 und bei der Handhabung mit 35 Prozent die Note 3,0, so dass die Gesamtnote 2,6 vergeben wurde.